Alterswertminderung bei Immobilien

Beim Kauf einer Immobilie spielt gerade der Hauswert eine wichtige Rolle. Daher ist es wichtig vorab ein Gutachten für Immobilien anzufordern, um auf diese Weise Klarheit über den Zustand des Hauses zu erhalten. Wobei im Wertgutachten gerade die Alterswertminderung eine wichtige Rolle spielt. Schließlich nimmt der Wert der Immobilie, durch die Nutzung mit den Jahren immer mehr ab. Um nun aber beim Kauf eine ganz objektive Bewertung des Hauses zu erhalten, ist ein Sachverständiger notwendig. Immerhin kennt sich dieser Gutachter für Immobilien sehr gut mit dem Thema Alterswertminderung aus und kann daher bei den Preisverhandlungen eine große Hilfe sein. Aus diesem Grund wird gerade bei Preisunstimmigkeiten zwischen Verkäufer und Käufer ein Sachverständigenbüro eingeschaltet.

Doch auch bei einer Zwangsversteigerung kommt man um ein aktuelles Wertgutachten nicht herum. Wobei in diesem Fall das Versteigerungsgericht das Sachverständigenbüro beauftragt, um ein entsprechendes Gutachten für Immobilien zu erstellen. Anschließend dient dieses Gutachten dann als Grundlage für den späteren Preis bei der Zwangsversteigerung. Schließlich kann die Immobilie nur dann versteigert werden, wenn mindestens 70% des Verkehrswertes vom Ersteigerer geboten werden. Darüber hinaus können sogar Erbauseinandersetzungen ein Wertgutachten notwendig machen. Wobei ein Sachverständiger gerade dann notwendig wird, wenn mehrere Erben gemeinsam eine Immobilie erben. In diesen Fall hilft das Gutachten für Immobilien dabei Klarheit über den eigentlichen Immobilienwert zu erhalten, um anschließend eine genaue Aufteilung der Erbteile vornehmen zu können.

Um nun jedoch diese Alterswertminderung zu berechnen, stehen dem Gutachter für Immobilien verschiedene Verlaufsformen zur Verfügung, welche den Prozess der Wertminderung nachzeichnen. Dazu gehört neben der linearen und der progressiven Form (nach Ross) noch die degressive Variante sowie eine Kombination aus degressiv und progressiv. Wobei hier die Variante nach Ross eine eher geringere Alterswertminderung am Anfang aufzeichnet, welche dann mit der Zeit zunimmt. Während die lineare Wertminderung gleichmäßig verläuft und die degressive Variante eher am Anfang einen hohen Wertverlust zeigt.